Weißes  Bergschaf



Abkürzung:              WBS
Rassenschlüssel:     36
VDL-Beschluss:       12. Mai 2005
Weißes Bergschaf

Rassetypische Merkmale

Das Weiße Bergschaf wurde aus den Bergschafrassen der Alpenländer gezüchtet. Es ist ein mittelgroßes bis großes, ganzfarbig weißes Landschaf mit unbewolltem, schmalem, ramsnasigem Kopf, der hornlos ist und lange, breite, hängende Ohren trägt.

Die kräftigen Beine haben straffe Fesseln und feste Klauen.

Das Vlies besteht aus einer lang abgewachsenen, leicht gewellten, weißen Schlichtwolle mit seidigem Glanz, die eine Feinheit von 32 bis 36 Mikron hat. Zweimal jährlich Schur.

Die Brunst ist ausgeprägt asaisonal. Erstzulassung ist mit 8 Monaten möglich.


Zuchtziel

Züchtung eines an die Haltung in rauen Hochgebirgslagen angepasstes, frühreifes Landschaf mit hoher Fruchtbarkeit, Langlebigkeit und besten Muttereigenschaften. Selektion auf Pigmentfreiheit und Freiheit von toten Haaren.

Leistungsangaben

 

Körper-Gewicht (kg)

Vlies-Gewicht (kg)

Ablammergebnis (%)

Widerristhöhe (cm)

Altböcke

90 – 120

6,0 – 8,0

 

80-85

Jährlingsböcke

70 – 90

5,0 – 6,0

 

 

Mutterschafe

75 – 85

4,0 – 6,0

170 – 200

72-80

Jährlingsschafe

50 – 65

4,0 – 5,0

 

 

Die täglichen Zunahmen liegen bei Schlachtlämmern im Bereich von 280 - 320 g, das handelsübliche Lebendgewicht bei rund 42 kg.

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