Leineschaf (ursprünglicher Typ)




Abkürzung:              LES
Rassenschlüssel:     29

VDL-Beschluss:     12. Mai 2005
Leineschaf

Rassetypische Merkmale

Das Leineschaf ist ein mittelrahmiges Landschaf mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Witterungs- und Haltungseinflüsse und besonderer Eignung für die Pferchhaltung. Die ursprüngliche Heimat ist Südniedersachsen, längs der Leine und das Eichsfeld.

Der Kopf des weiblichen Schafes ist lang und schmal, der des Bockes kürzer und gröber. Beide Geschlechter sind hornlos und haben eine Ramsnase. Für ein Landschaf gut bemuskelt.

Kopf und Beine sind unbewollt. Das Vlies besteht aus einer weißen, langabwachsenden, dicht gestapelten Schlichtwolle von 28 bis 34 Mikron.

Das Leineschaf verfügt über eine lange Brunstsaison und die Erstzulassung kann ab dem 10. Monat erfolgen.

Zuchtziel
Züchtung eines genügsamen, widerstandsfähigen Landschafes, welches keinen Wollmangel an Unterhals und Bauch haben sollte. Pigmente sind unerwünscht.

Leistungsangaben

 

Körper-Gewicht (kg)

Vlies-Gewicht (kg)

Ablammergebnis (%)

Widerristhöhe (cm)

Altböcke

115

6,0 – 7,0

 

75-80

Jährlingsböcke

80 – 100

4,0 – 5,0

 

 

Mutterschafe

55 – 65

3,5 – 4,0

130 – 150

68-75

Zuchtlämmer

(6 Monate)

45 – 55

3,0 – 3,5

 

 

Die täglichen Zunahmen liegen bei Schlachtlämmern im Bereich von 230 - 280 g, das handelsübliche Lebendgewicht bei rund 38 bis 42 kg.

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